Raumzeitliche Modellierung und Analyse der Organisation und Regeneration von Spinalganglien
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GESAMTPROJEKTLEITUNG:

Univ.-Prof. Dr. Lars Klimaschewski, Institut für Neuroanatomie, Universitätsklinikum Innsbruck und Univ.-Prof. Dr. Rainer Schubert, IBIA, UMIT

START:

Mai 2007


ZIELSETZUNG:

Die genaue Organisation und die Regeneration nach Verletzung der Spinalganglien ist ein aktuelles Forschungsgebiet des Instituts für Neuroanatomie. Dabei sind insbesondere die morphologischen Veränderungen nach Verletzungen (z.B. Querschnitten), die Unterschiede des Regenerationsverhaltens zu peripheren Nerven und die Auswirkung äußerer Einüsse (z.B. Wachstumsfaktoren) von Interesse. In diesem Projekt soll ein Verfahren entwickelt werden,

das es ermöglicht, aus hochaufgelösten Mikrotomschnittserien ein individuelles dreidimensionales Form- und Strukturmodell eines Ganglions zu erstellen. Hierbei sollen insbesondere auch die Axonverzweigungen analysiert und modelliert werden. Mit Hilfe dieses Verfahrens sollen anschließend statistische raumzeitliche Modelle des Regenerationsprozesses erstellt werden und zur Klärung der o.g. Fragen benutzt werden.


STAND:

Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnte die gesamte Bilddaten-Akquirierung und Vorverarbeitung standardisiert und automatisiert werden. Zusätzlich ist ein erstes Registrierungsverfahren im Test, das eine automatische Rekonstruktion der 3D-Geometrie der Schnittserie sowie eine Artefaktreduktion (Verzerrungen durch den Mikrotomschnitt, Färbungsinhomogenitäten etc.) durchführt. Zur Weiterentwicklung des Projektes wird momentan ein Förderantrag an den Jubileumsfond der  Ostereichischen Nationalbank vorbereitet.

 

 

 

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